Saif*, ressortissant irakien, demande l’asile en Suisse en 2016. Après un refus, il se rend en Autriche où il sollicite également l’asile. Renvoyé en Suisse en 2017 en vertu du règlement Dublin, il survit à l’aide d’urgence. En 2024, il demande la régularisation de son statut auprès de l’Office cantonal de la population qui refuse, au motif que son lieu de séjour n’était pas connu entre octobre 2016 et mars 2017. En mai 2025, après 9 ans d’aide d’urgence, l’état psychique de Saif* se détériore et il suit un traitement médical. Avec l’aide d’une mandataire, il dépose une nouvelle demande de réexamen sur la base de l’art. 83 al. 4 LEI. Le SEM rejette cette demande, estimant que l’accès aux soins est possible en Irak.
Zoya* et Yanis* bataillent 16 mois contre une non-entrée en matière était tiers sûr Grèce, alors que la famille connait de nombreux problèmes de santé psychologique et des violences conjugales. Finalement, le SEM leur délivre une admission provisoire.
Arrivé en 2016 en Suisse, Yemane*, originaire d’Éthiopie, reçoit une décision de renvoi en novembre 2018. Asmarina*, originaire d’Érythrée, a vécu cinq ans en Grèce avec sa fille aînée, dans des conditions très précaires et sans accès à des soins pour son enfant, en situation de handicap physique. À cause de ces conditions invivables, elle est contrainte de quitter la Grèce et demande l’asile en Suisse. Ayant obtenu l’asile en Grèce, elle reçoit une décision de NEM de la part du SEM qui prononce son renvoi en novembre 2017. Asmarina* et Yemane* se rencontrent en Suisse et ont une fille en 2019. Au vu des différentes situations, la famille doit se battre pour ne pas être séparée entre plusieurs pays.
«Mehmed» ist syrischer Staatsangehöriger kurdischer Ethnie. Nach einer Inhaftierung aufgrund seiner Aktivitäten wurde er auf Kaution wieder freigelassen. Daraufhin flüchtete er 2012 in die Türkei. Dort lernte er seine Frau kennen, mit der er 2015 offiziell die Ehe schloss. Zusammen flohen sie 2017 nach Griechenland und dann in die Schweiz, wo beide ein Asylgesuch stellten. In der Zwischenzeit gebar «Mehmeds» Frau in der Schweiz ein gemeinsames Kind, das von einer Behinderung betroffen und auf verschiedene medizinische Eingriffe angewiesen ist. Auf «Mehmeds» Asylgesuch folgte nach 3-jährigem Aufenthalt in der Schweiz ein Nichteintretensentscheid (NEE) mit der Begründung, «Mehmed» könne mit seiner Frau in die Türkei, die als sicherer Drittstaat gilt, zurückreisen. Daraufhin erhob «Mehmed» erfolgreich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, welches die Sache zur neuen Entscheidung zurückwies. Im Juni 2020 erfolgte ein erneuter NEE des SEM, der wiederum hauptsächlich damit begründet wurde, dass «Mehmed» in die Türkei und folglich in einen sicheren Drittstaat zurückreisen könne. Zudem seien die Auswirkungen der Behinderung seines Kindes bzw. dessen Behandlungsbedarf nur geringfügig. Es bestünde adäquate medizinische Versorgung, was eine Rückkehr in die Türkei zumutbar mache. «Mehmed» erhob daraufhin erneut Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht. Seine Beschwerde ist aktuell dort hängig, das Asylgesuch seiner Frau wurde abgelehnt und ebenfalls angefochten. Auch ihre Beschwerde ist am BVGer hängig.
Die alleinstehende «Kezia» wurde Opfer eines Menschenhandelsrings und in Italien zur Prostitution gezwungen. Als sie fliehen konnte, wurde sie bedroht. Vorübergehen musste sie auf der Strasse leben. Nach 5 Jahren illegalen Aufenthalts kam sie hochschwanger und mit einem kleinen Sohn in die Schweiz, wo sie einen Nichteintretensentscheid ohne individuelle Garantien für eine kindgerechte Unterbringung in Italien erhielt.
«Mariama» gelang nach über 30 Jahren Leibeigenschaft und sexuellem Missbrauch die Flucht aus ihrer Heimat nach Senegal. Ihre beiden Kinder musste sie in diesen Verhältnissen zurücklassen. Nach zwei Jahren hatte sie endlich genug Geld, um nach Europa auszureisen. In der Schweiz erhält sie jedoch einen NEE und soll nach Italien weggewiesen werden.
Trotz psychischer Krankheit (PTBS) Ablehnung einer humanitären Aufenthaltsbewilligung und Ausschaffung in sein Heimatland, wo er keine psychische Betreuung und medikamente vorfindet.